Umzug mit Pflanzen - Wissenswertes
Beim Umzugsstress gehen Sie oft unter: Pflanzen. Ein Umzug mit Pflanzen braucht etwas Achtsamkeit, damit die grünen Gewächse alles gut überstehen. Auch Gartenpflanzen brauchen besondere Maßnahmen, um sicher in der neuen Behausung anzukommen.
Umzug mit Pflanzen: die Zimmerpflanzen
Der Umzug mit Pflanzen richtet sich vor allem nach der Temperatur. In der warmen Jahreszeit sollten die Pflanzen vor dem Umzug gut bewässert werden, auch wenn sie dann schwerer werden. Wickeln Sie einfach Folie oder eine Tüte um den Topf, damit austretendes Wasser umstehende Umzugskartons nicht aufweicht oder Oberflächen von Möbeln beschädigt. In der kalten Jahreszeit müssen Pflanzen vor Kälte und Frost geschützt werden, das geht hervorragend mit Zeitungspapier. Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen, erkundigen Sie sich ob der Umzugswagen klimatisiert ist.
Kleine Pflanzen können prima in Umzugskartons transportiert werden: aufrecht stehend, möglichst eng beieinander und mit ausreichender Luftzufuhr überstehen Pflanzen einen Umzug recht gut. Pflanzen mit großen, ausladenden Blättern können mit Netzen oder Papier vorsichtig umwickelt werden, damit diese bei der Fahrt nicht abbrechen. Kakteen werden am besten mit Polsterfolie oder Korken abgedeckt, damit sich die Helfer nicht an ihnen piksen.
Gönnen Sie den Pflanzen nach dem Umzug am besten ein wenig Zeit zum Ankommen. Das heißt, die Pflanzen werden keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt und erst nach einiger Zeit umgetopft. Wertvolle oder empfindliche Pflanzen transportieren Sie am Umzugstag am besten selbst in Ihrem PKW, so glückt der Umzug mit Pflanzen am sichersten.
Umzug mit Pflanzen aus dem Garten
Anders als bei einem Umzug mit Zimmerpflanzen, müssen Sie bei Gartenpflanzen erst einmal überprüfen, ob die Pflanzen mit umziehen dürfen.
Das Gesetz sieht vor, das alle Pflanzen auf dem gemieteten Grundstück dem Vermieter zu eigen sind. Das heißt, alles was Sie in Ihren Garten eingepflanzt haben, dürfen Sie bei einem Umzug theoretisch nicht mitnehmen. Natürlich gibt es Klauseln und Ausnahmen die den Umzug mit Pflanzen aus dem Garten erlauben, detaillierte Informationen lesen Sie am besten in dem Ratgeber zum Umzug mit Gartenpflanzen nach.
Ist die Rechtslage geklärt, können Sie mit der Planung beginnen. Überlegen Sie zu Beginn, ob Sie tatsächlich alle Sträucher und Bäume mitnehmen möchten. Bäume vertragen oft keinen Standortwechsel und sind außerdem meist nur von Profis umsetzbar. Obst und Beerensträucher können auch für den neuen Garten leicht neu beschafft werden. Überlegen Sie, ob die Mühen und Kosten noch im Verhältnis des Nutzens stehen.
Findet Ihr Umzug zum Herbst oder Winteranfang statt, ist das für den Umzug mit Pflanzen aus dem Garten von Vorteil, die Pflanzen befinden sich in der Winterruhe. Das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern erleichtert den Wurzeln viel Arbeit und die Pflanzen regenerieren bei einer Beschädigung besser. Immergrüne Pflanzen sollten mit dem ganzen Ballen ausgehoben werden. Diesen umwickeln Sie mit einer luftdurchlässigen Folie oder einem Netz. Wer Arbeit sparen möchte, nimmt abbaubares Material wie Jute: diese kann nach dem Umzug mit eingepflanzt werden. Laubpflanzen benötigen keine Erde für den Transport. Lediglich die Wurzeln werden transportsicher eingepackt damit nichts abbrechen kann.
