Umzugsbedarf - was gehört dazu?
Entscheidet man sich beim Wohnungswechsel gegen das Komplettpaket von einem Umzugsunternehmen und für den selbst organisierter Umzug, steht und fällt alles mit einer guten Planung. Dazu gehört auch, sich rechtzeitig vor dem Umzugstag zu überlegen, was an sogenanntem Umzugsbedarf benötigt wird, wo dieser Umzugsbedarf gekauft, geliehen oder gemietet werden kann und wie hoch die Kosten sind.
Um den vollen Überblick über Besorgungen, Fristen und Erledigungen zu behalten, können Sie den kostenlosen Umzugskalender nutzen und sich an Umzugs-Checklisten orientieren.
Umzugsbedarf – die großen Dinge
- Umzugswagen: Ohne ihn geht gar nichts. Ob Sie nun einen kleinen Transporter oder einen großen LKW benötigen, hängt selbstverständlich von der Größe und Masse Ihres Umzugsgutes ab. Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten Sie zuerst per Umzugsrechner kalkulieren, welche Größe der Umzugswagen haben muss und dann entsprechende Angeboten für Umzugswagen miteinander vergleichen.
- Umzugshelfer: Freunde und Bekannte können zwar prima mit anpacken, es empfiehlt sich aber trotzdem, mindestens einen Profi dabei zu haben, der sich auf dem Gebiet gut auskennt und die anderen Umzugshelfer einteilen und anweisen kann. Geeignete Helfer finden Sie in Online-Jobbörsen, im Kleinanzeigenmarkt, der örtlichen Zeitung oder bei einem Umzugsunternehmen.
- Umzugskartons: sind unverzichtbar für jeden Umzug und erhältlich in Baumärkten und im Kartonshop in sämtlichen Formen und Größen. Die Preise liegen bei 1 Euro – 2,50 Euro/Stück.
Umzugsbedarf – der Kleinkram
Kleinvieh macht auch Mist, wird aber beim Umzug gern vergessen. Dabei können diese Kleinigkeiten viel Zeit und Geld kosten, wenn Sie Last-Minute besorgt werden müssen:
- Verpackungsmaterial: Möbeldecken, Luftpolsterfolien, Packpapier, etc. sind dazu da, die Gegenstände in den Umzugskartons, bzw. im Umzugswagen zusätzlich vor Schäden zu schützen. Das gilt vor allem für empfindliche oder zerbrechliche Stücke. Diesen Umzugsbedarf erhalten Sie bei Umzugsfirmen oder in den entsprechenden Onlineshops, oft im Set, zusammen mit den Umzugskartons.
- Transporthilfen: Sackkarren, Rollwagen sowie Seile, Gurte und Ketten zum Sichern des Umzugsgutes während des Transports im Umzugswagen gehören ebenfalls zum unverzichtbaren Umzugsbedarf. Diese Sachen können bei Umzugsfirmen oder Autovermietungen geliehen werden.
- Halteverbot für den Umzug: Parkplatzmangel ist in vielen Städten ein Problem. Daher empfiehlt es sich für den Umzugstag ein Halteverbot vor der alten und neuen Wohnung zu beantragen. Sie können dieses selbst tun oder eine Firma mit dem Papierkram und dem Einrichten der Halteverbotszone beauftragen.
- Renovierungszubehör: Abdeckfolien, Klebeband, Farben, Pinsel, Spachtel, etc. erhalten Sie gut und günstig in jedem Baumarkt - oder Sie fragen in Ihrem Freundeskreis, denn Malerbedarf wird nach einer einmaligen Renovierungsaktion meist behalten. Möchten Sie nicht selbst renovieren finden Sie online günstige Angebote von Handwerkern in Ihrer Region.
Sollten Sie bei der Planung feststellen, dass einige Teile eben doch nicht von Ihnen selbst transportiert werden können - zum Beispiel ein Klavier oder ein großer Schrank - können Sie bei Firmen besonderen Umzugsservice, wie eine Beiladung oder einen Klaviertransport in Auftrag geben.
